|
ys willekommen herre kerst!*
Am Tage der heiligen Elisabeth von Thüringen (19. November) wurde dort zum Kyle im Refektorium des ansässigen Klosters der Franziskaner gefeiert und jubiliert ob der Ankunft Christi. Der Zeremonienmeister Magister Arne darselbst lud zum Feste und hob als erste Amtshandlung die Ständeordnung für die Dauer der Feierlichkeiten auf. Darauf erfolgte eine Verlosung, wie dareinst das Rad der Fortuna das Schicksal zuteilt, und wir kürten einen gerechten König nebst edler Königin, einen unersättlichen Mundschenk, einen redegewandten Narren und eine Prostatorin, deren Aufgabe es war, nach dem Schmettern des Hornes treffliche Laudationes vorzutragen.
Bei einem Schweinskopf, würzigen Pasteten, Datteln im Speckmantel, Lebkuchen und anderen Spezereien gedachten wir der Adventui Domini und zelebrierten die Gemeinschaft des Erlebten Mittelalter Kiel.
Gratias agimus monasterio tom Kyle!
*Titel des ältesten Weihnachtsliedes in deutscher Sprache.
|
|
|
o rohe Kräfte sinnvoll walten:
Vom 14. bis zum 16. Oktober war der EMK auf dem Wandervogelhof Reinstorf und hat dort mittelalterliche Eichentruhen gebaut. Tagsüber wurde in der großen Holzwerkstatt gesägt, gebohrt und gehobelt, abends haben wir alle gemeinsam bei gutem Essen und Musik gefeiert. Und wem der Sinn nicht nach Holzstaub stand, der hat es sich bei Alfred, dem allesfressenden Kamin, gemütlich gemacht und gesponnen, gewebt und musiziert.
Danke an die fleißigen Küchenfeen und -feeriche, an die unermüdlichen Tischler, an das kompetente Orga-Team und natürlich auch an den gastfreundlichen Wandervogelhof Reinstorf!
|
|
oggen ahoi!
Mittelalter auf dem Wasser ist auch für uns Küstenbewohner etwas ganz besonderes. Zu Pfingsten feierte der Kieler Hansekoggenverein gleich zwei Jubiläen: Zum einen 25jähriges Bestehen, zum anderen 20jährigen Geburtstag der Kieler Hansekogge, die in einem sozialen Projekt vom Koggenverein gebaut worden war. Als Gratulanten kamen zwei weitere Koggen, die Wissemara und die Kamper Kogge, sowie die Kraweel Lisa von Lübeck nach Kiel und machten am Satorikai fest. Während die mittelalterlichen Schiffe zu Törns auf der Ostsee luden, wurde an Land im Rahmen eines Mittelaltermarktes gehandelt und gefeiert. Wir vom Erlebten Mittelalter waren mit einem großen Lager zugegen und haben das Publikum mit Schwertkampfvorführungen und historischen Tänzen unterhalten. Außerdem war unser Schmied mit seiner Feldesse dabei und in der großen Feldküche wurde ein mittelalterliches drei Gänge Menü mit Fleisch und Fisch gekocht. Am Sonntag war Angli Clamant bei uns im Lager und hat ein spontanes Konzert gegeben. Wer mehr zum Koggentreffen in Kiel lesen möchte, kann dies hier tun.
Wie bedanken uns beim Kieler Hansekoggenverein, beim Bordesholmer Mittelalterverein "Op de Vogelwiesch" und bei Angli Clamant für das schöne Koggentreffen und freuen uns auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.
|
|
|
raf Adolfs Fest 
or 750 Jahren verstarb unser Stadtgründer Graf Adolf IV. von Schauenburg und Holstein. Er hat im 13. Jahrhundert als Ritter die Grafschaft Holstein von den Dänen zurückerobert und war nach der Gründung der Stadt Kiel als Mönch in das Kieler Franziskanerkloster eingetreten, wo er mit über sechzig Lebensjahren verstorben ist. Aus diesem Anlass feiert die Stadt Kiel dieses Jahr unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“ und das Kieler Kloster lud vom 9.-10.7. zu „Graf Adolfs Fest“.
ährend Bruder Adolf die Gäste in seiner grauen Kutte der Franziskaner-Bettelmön che zu Turmbesteigungen und Austellungsbesichtigungen inerhalb des Kieler Klosters lud, zeigten wir vom Erlebten Mittelalter Kiel, wie man zu Graf Adolf Zeiten lebte. Auf der Wiese vor dem Kloster wurden neue Rekruten für die Verteidigung der Stadt Kiel angeworben und im Umgang mit dem Spieß unterwiesen. Außerdem zeigte unser Hauptmann, wie versiert seine Männer im Umgang mit Schwert und Schild sind. An unserer neuen Feldküche konnten wir „einen Zacken zulegen“ und haben aus gegebenen Anlass Hostien mit dem Motiv von Graf Adolf als Ritter und als Mönch gebacken. Und wie es sich für ein Fest gehört, wurde zudem musiziert und zum Tanz geladen.
Alles in allem war das ein gelungenes Fest zu Ehren unseres lieben frater Adolfus. |
|
edia vita in morte sumus!
Wir trauern mit Nobilitas e.V. um den Verlust von Tanja Kobes, Mutter und Seele des Vereins.
Ach, homo, perpende, fragilis mortalis et instabilis!
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 2 |